Warum IBA?

Warum IBA?

Die Internationale Bauaustellung eröffnet Heidelberg für die Spanne von zehn Jahren einen Raum der ‚baukulturellen Selbstvergewisserung’. Drängende Fragen der Stadtgesellschaft soll in diesem Rahmen konstruktiv begegnet werden. Die IBA versteht sich dabei als ein Ausnahmezustand auf Zeit, als ein Labor für städtebauliche Innovationen, das gegenwartsrelevante Impulse für die Entwicklung modellhafter, zukunftweisender Lösungen zu setzen ermöglicht. Unter dem Motto Wissen schafft Stadt – Stadt schafft Wissen fördert die IBA Heidelberg bis 2022 die bauliche Realisierung des Ideals einer Wissensstadt.

Zur IBA beizutragen haben wir die Idee einer alternativen muslimischen Struktur bzw. deren architektonische Einbettung in die moderne Stadtgesellschaft, die zukunftsweisend ist und internationalen Modell- und Transfercharakter hat. Mit Teilseiend soll ein Format geschaffen werden, das original heidelbergerisch ist und mit dem sich daher auch alle Heidelberger identifizieren können. Unsere Initiative versteht sich so auch als Impuls für die Stiftung einer neuen Heidelberger Identität. Teilseiend bedeutet für uns in diesem Sinne wesentlich die Berücksichtigung vielfältiger Perspektiven.

 

Für Teilseiend ist die IBA…

EIN IDEALES FORMAT

… das einen diskursiven und prozessorientierten Rahmen bietet, welcher für die Entwicklung eines solcherart neuartigen Konzepts unabdinglich ist.

EIN FREIRAUM

… der abseits alltäglicher Gegebenheiten die Überwindung herkömmlicher Strukturen ermöglicht.

EINE CHANCE

… um Perspektiven des Zusammenlebens in einem geschützten und moderierten Raum zu entwickeln.

EINE MÖGLICHKEIT

… die in ihrem Rahmen entwickelten Konzepte auch materielle Gestalt annehmen zu lassen.

 

Was will Teilseiend?

„Es gilt sich zu vergegenwärtigen, dass wir baulich wie ideell eine Struktur anstreben, wie sie bisher noch an keinem Ort vorhanden ist, für die es daher auch noch keine unmittelbar übertragbaren Beispiele geben kann.

Mit dem IBA-Prozess verbinden wir daher die Hoffnung, in einem Aushandlungsprozess unter Beteiligung der Heidelberger Öffentlichkeit zu einer Antwort auf die Frage zu gelangen, in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.

Unser Ansinnen ist es so, das Teilseiende Gebäude zum Symbol für die Heidelberger Vision kommunalen Zusammenlebens von Morgen werden zu lassen“